Archiv

Hier finden Sie Berichte und Bilder aus dem Jahr 2010.

6. Freiwilligentag 18.09.2010

Der ABiH beteiligte sich mit einem Projekt "Reise in eine fossile Welt". Im Rahmen dieser Mitmach-Aktion haben 7 Rollstuhlfahrer die Möglichkeit erhalten, im halleschen Landesmuseum an einer Führung durch die Dauerausstellung "Himmelsscheibe" und die Sonderausstellung "Elefantenreich" teilzunehmen.

17. Stadtteilfest Halle-Neustadt am 11.09.2010

Anlässlich des 17. Stadtteilfestes und des 10. Neustadt-Center-Geburtstages wurde auch eine Familienmesse in der Neustadt-Passage ausgerichtet. Auch der Allgemeine Behindertenverband in Halle e.V. beteiligte sich mit einem Informationsstand daran. Annette Schunke und Lothar Titz stellten sich den Fragen von interessierten Bürgern. Auch andere Vertreter von Vereinen und Selbsthilfegruppen besuchten unseren Stand. Sehr zu begrüßen war, dass sich später noch mehrere Mitglieder unseres Verbandes an dieser Aktion beteiligten.

Gespräch zur bevorstehenden Landtagswahl 2011

Gespräch zur bevorstehenden Landtagswahl 2011

Der ABiH hatte zum 25.09.2010 hallesche Abgeordnete des Landtages und Kandidaten für den Landtag zu behindertenpolitischen Fragen in unsere Begegnungsstätte eingeladen. Unserer Einladung waren gefolgt: von der SPD, Herr Thomas Felke, Landtagsabgeordneter, von der CDU, Herr Andreas Schachtschneider, Kandidat zur Landtagswahl, von der FDP, Frau Katja Raab, Stadträtin. Frau Raab vertrat Herrn Gerry Kley. Die Gäste sind alle Stadträte des Stadtrates der Stadt Halle. Vertreter der Linken und vom Bündnis 90 / Die Grünen hatten sich wegen anderer wichtiger parteiinterner Termine entschuldigt.

Unsere Vorsitzende, Frau Susanne Wichmann, begrüßte die Vertreter der Parteien und die anwesenden Mitglieder des Verbandes. Als weiteren Gast konnte sie Frau Evelin Nitsch-Boek vom PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt begrüßen. Herr Udo Rheinländer moderierte die Gesprächsrunde. Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung der Gäste im Podium ging es gleich zur Sache. Natürlich wollten wir wissen, welche Erfolge in der Behindertenpolitik durch den Landtag Sachsen-Anhalt bisher erreicht wurden. Herr Felke, als langjähriger Abgeordneter im Landtag, zog einen Vergleich zur Situation der Menschen mit Behinderungen in der DDR mit der heutigen Situation nach der Wende vor 20 Jahren. Es wurden wesentliche Verbesserungen aufgezeigt, so z.B. die Anstrengungen der HAVAG in Halle oder die der NASA im Eisenbahnverkehr. Die Aussagen zur HAVAG und zur NASA wurden von den Mitgliedern sofort aufgenommen und im einzelnen dargelegt, welche Schwierigkeiten es u.a. trotz eines hohen finanziellen Einsatzes noch gibt. Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl. Eine selbstbestimmte Benutzung der Strab ist z.T. schwierig oder gar nicht möglich. Auch schon bei Menschen mit Rollatoren wird es problematisch, wenn nicht eine gewisse Fitness vorhanden ist. Für Gehbehinderte (Läufer), für Mütter und Väter mit Kinderwagen ist es auf jeden Fall besser geworden. Positiv werden die Lösungen bei Niederflurbussen mit ihren klappbaren Rampen bewertet. Seit Jahren gibt es einen Fahrgastbeirat bei der HAVAG, in dem ebenso wie im Beirat bei Dr. Fischer unsere Mitglieder aktiv mitarbeiten. Die HAVAG reagiert neuerdings auf die ständige Kritik, so dass sie die Höhe der Bahnsteige von 20 cm auf 23 cm erhöht. Das ist eine Verbesserung und wird begrüßt. Das eigentliche Problem wird damit noch nicht restlos gelöst. Das vorhandene Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde ist am neu errichteten Busbahnhof nicht ausreichend. Das Informationssystem für Blinde und Sehschwache über die Abfahrtzeiten und Buslinien ist ein Fortschritt. Man muss allerdings wissen, wo die elektronische Abfrage getätigt werden kann.

Von Herrn Schachtschneider wurde u.a. die Arbeit von Dr. Fischer, bezüglich kommunaler Bauvorhaben kritisiert. Sein Durchsetzungsvermögen sei zu gering. Mit den Jahren müsste er langsam wissen, was bei Bauvorhaben im Sinne des barrierefreien Bauens wichtig ist. Da brauche man keine zusätzliche Stelle. Der Verband, insbesondere Herr Rheinländer, stellte klar, dass die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Fischer seit Jahren mit Behindertenverbänden der Stadt durch einen Beirat gesichert ist. Der ABiH wird seit Jahren, in letzter Zeit verstärkt, in die Beurteilung von kommunalen Baumaßnahmen einbezogen. Die Stellungnahmen fallen in der Regel sehr umfänglich aus, weil viele Aspekte, die für Menschen mit Behinderungen wichtig sind, in den Planungen nicht berücksichtigt werden. Die wichtigen Detailfragen zum barrierefreien Bauen kann Dr. Fischer nicht bearbeiten, es sei denn, die Stadt Halle ermöglicht es ihm, sich diese Spezialkenntnisse durch entsprechende Fortbildungen anzueignen. Die Aufgaben eines Behindertenbeauftragten beschränken sich aber nicht nur auf barrierefreies Bauen, seine Aufgaben sind viel weiter gefasst. Herr Schachtschneider erlÅutert, dass im Kultursausschuss zu Fragen der Bildung ein parteiübergreifender sachkundiger Bürger aktiv ist. Eine solche Konstellation könnte er sich auch im Bauausschuss vorstellen. Der Vorschlag wird vom ABiH begrüßt. Die in Halle realisierten die PPP-Projekte, u.a. für 4 Schulen, ist keines dieser Projekte barrierefrei geplant und umgesetzt worden. Die Aufgabe der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft wird von der Stadt Halle anscheinend nicht sehr ernst genommen. Von Frau Raab wird eine integrative Beschulung befürwortet, genauso wie eine umfassende Bildung für alle. Entsprechende finanzielle Mittel und Rahmenbedingungen sind allerdings zu beachten. Gibt es Überlegungen im Landtag, Fördermittel (Steuermittel) nicht mehr zwingend an die Schaffung von Barrierefreiheit zu binden? Herrn Felke ist davon nichts bekannt. Die Verkürzung des Wehrdienstes auf 6 Monate und damit auch auf die reguläre Zivildienstzeit wird noch erhebliche Auswirkungen auf viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens haben. Die Auswirkungen sind anscheinend nicht bis zu Ende gedacht worden. Welche Ziele wollen Sie (Ihre Partei) in der kommenden Legislaturperiode erreichen? Die stärkere Beachtung der Barrierefreiheit, eine weitere Sensibilisierung der Thematik bei allen Akteuren, Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten. Schrittweise Umsetzung der Forderungen, die sich aus der UN-Konvention Menschen mit Behinderungen ergeben. Ehrenamtliche Arbeit bedarf trotz Engagements finanzieller Unterstützung. Wenn finanzielle Mittel für freiwillige Leistungen oder die Kürzung von Pflichtleistungen zur Disposition stehen, ist abzusehen, dass auf Dauer viele Vereine ihre Arbeit einschränken oder völlig einstellen müssen. Wenn keine finanzielle Planungssicherheit für die Vereine gegeben ist, muss rechtzeitig von den ehrenamtlichen Vorständen die Reißleine gezogen werden, um nicht in eine Insolvenz oder gar in eine Insolvenzverschleppung zu geraten. Frau Raab konstatiert, ein wichtiger Schritt zur Planungssicherheit wäre, wenn die Kommunen bereits am Anfang eines jeden Jahres einen bestätigten Haushalt aufweisen könnten. Das Vereinsrecht müsste bezüglich der persönlichen Haftung der ehrenamtlichen Vorstände überdacht werden. Wegen der intensiven Diskussion zu den vorgenannten Sachverhalten und der begrenzten Zeit, konnten weitere 10 Fragenkomplexe nicht behandelt werden. Frau Wichmann bedankte sich bei den Vertretern der Parteien und überreichte jedem einen Blumenstrauß. Zugleich wurden sie eingeladen, an dem anschließenden Grillfest teilzunehmen.

Udo Rheinländer

Kaffeefahrt zum Rive-Ufer

Am Freitag, 16.07.2010, wurde ein weiterer Ausflug mit einem Teil unserer Mitglieder unternommen. Bei sommerlichen ca. 30 °C ging es auf nach Seeburg an den Süßen See. Die Fahrt im „warmen“ Transporter dauerte ca.30 Minuten. Die Ausflügler hatten sich gut vorbereitet – luftige Kleidung, eine Kopfbedeckung gegen die pralle Sonne und das Wichtigste, viel Getränke. Auf der „Seeperle“, einem stillgelegten Raddampfer, der früher auf der Elbe schipperte und nun als Gaststätte dient, haben wir gut gespeist. Anschließend sind wir zum Campingplatz, welcher einen sehr gepflegten Eindruck machte, gewandert bzw. gerollt. Dort wehte ein lauschiges Lüftchen, was wir alle bei der Hitze als angenehm empfanden. Einige Mitglieder wateten mit den Füßen im Wasser. Der einzige Wermutstropfen für uns Rollstuhlfahrer war, dass wir nicht Baden konnten, wie die vielen Badefreudigen, die sich im Wasser tummelten. Zum Abschluss waren wir noch einmal auf der „Seeperle“ zum Kaffeetrinken oder einen leckeren Eisbecher zu verzehren. Danach ging es wieder Richtung Halle und im Namen aller mitgefahrenen Mitglieder den Fahrern, welche uns trotz der sommerlichen Temperaturen sicher nach Hause brachten. Die Fahrt nach Seeburg war ein gelungener Ausflugstag.

Kaffeefahrt zum Rive-Ufer

Am Montag, d. 05.07.2010, wurde anstatt des Bastelnachmittags eine Kaffeefahrt zum Rive-Ufer unternommen.

14 Mitglieder des Allgemeinen Behindertenverbandes in Halle e.V. kehrten in die Gaststätte „Felsenpavillion“ ein, um sich erst einmal an einem Erfrischungsgetränk zu laben. Danach stand ein gemütlicher Spaziergang zur Giebichensteinbrücke auf dem Programm. Nach einer Verschnaufpause ging es am schönen Saaleufer wieder zurück zum Ausgangspunkt. Mit Kaffee und von den Wirtsleuten selbstgebackenem Kuchen konnten wir uns alle stärken.

Wir wurden sehr gut betreut und unsere Fahrer brachten uns auch wieder sicher nach Hause. Es war eine willkommene Veranstaltung bei bestem Wetter.

Landesgartenschau Aschersleben

Am 29.06.2010 unternahm eine Gruppe des Allgemeinen Behindertenverbandes in Halle e.V. einen Ausflug zur diesjährigen Landesgartenschau nach Aschersleben. Mit 2 Transportern und insgesamt 10 Mitglieder sowie Betreuerinnen sind wir gut am Eingang Aschersleben-Nord angekommen. Mehrere Mitglieder konnten sich Cityliner ausleihen.

Dann ging der Spaziergang bei hochsommerlichen Temperaturen los: Zuerst ging es durch den historischen Park „Herrenbreite“ mit Wasserspielen, Pflanzenfeldern und Kunstobjekten, wie z.Bsp. die überdimensionale Mondkugel. Anschließend haben wir einen Bummel durch die Altstadt von Aschersleben gemacht. Danach stand erst einmal ein Mittagessen auf dem Programm.

Die nächste Etappe war der „Bestehornpark“ mit einer Orangerie und einer Blumenhalle, in welcher es sehr angenehm von den Temperaturen her war. Unser Weg führte danach in den „Stadtpark“, welche verschiedene Themenbereiche bot und auch diverse Plätze, wo man im Schatten verweilen konnte. Schön anzusehen war das Rosarium. Gleich daneben steht ein Globus, umgeben von gepflanzten Tierkreis-Zeichen. Einen Abstecher haben wir noch zur „Eine-Terrasse“ gemacht, wo es Einblicke zu den Kleingärtnern, Imkern und einen Weingarten gab. Auch einen mediterranen Bereich gab es zu sehen.

Dann haben die hohen Temperaturen uns einfach eine Stelle zum Verweilen suchen lassen, wo wir dann uns mit Getränken und Eis erfrischt haben. Die Heimreise hat auch gut geklappt. Dank sei den Fahrern und Betreuerinnen gesagt, welche es uns so angenehm wie möglich gemacht haben. Es war eine gelungene Sonderfahrt, wo wir auch viel Spaß hatten.

Tag der Apotheken 17.06.2010

Zum Tag der Apotheken und Selbsthilfegruppen fand am 17.06.2010 auf dem halleschen Marktplatz ein Aktionstag statt. Auch der Allgemeine Behindertenverband in Halle e.V. war mit einem Infostand präsent. Der Geschäftsstellenleiter, Herr Lothar Titz, sowie die Praktikantin, Frau Ute Zeise, boten Info-Material des Verbandes und von der Bastelgruppe angefertigte Gegenstände an. In diversen Gesprächen mit Interessenten konnte über die Arbeit unseres Verbandes berichtet und neue Kontakte geknüpft werden.

Dreiklang-Sommerfest 19.06.2010

20 Jahre Allgemeiner Behindertenverband in Halle e.V.

Am 29. Mai 2010 beging der Allgemeine Behindertenverband in Halle e.V. im Rahmen einer Festveranstaltung in den Räumen der Evangelischen Stadtmission sein 20-jähriges Bestehen.

Aus einer Initiative von Eltern mit behinderten Kindern heraus wurde im Jahr 1990 der Allgemeine Behindertenverband in Halle e.V. gegründet. Ziel war es und ist heute nachwievor, behinderte Menschen am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen, die Betroffenen, unabhängig von der jeweiligen Behinderung, über ihre Ansprüche bzw. Rechte zu informieren und für das Motto „Selbstbestimmung und Würde“ einzusetzen.

Zur Festveranstaltung kam ein ehemaliger langjähriger Vorsitzender, Herrn Frank Merkel, als Gast. Außerdem waren einige Gründungsmitglieder sowie Geschäftsstellenleiterinnen der Einladung gefolgt. Durch die amtierende Vorsitzende, Frau Susanne Wichmann, wurden die Verdienste der Ehemaligen gewürdigt. Ein chronologische Zeitreise wurde durch den stellvertretenen Vorsitzenden, Herrn Udo Rheinländer, dargeboten. In den Jahren bis 1999 wurde das Verbandsleben sehr stark durch mutwillige Zerstörung und Brandstiftung gestört. Durch immer wieder unermütlichen Einsatz von den Mitgliedern, Freunden und Sponsoren und vor allem durch den 1995 gegründeten Förderverein „Pro Handicap“, mit seinem Vorsitzenden Herrn Gerd Micheel, konnte es ermöglicht werden, dass im Jahr 1999 die Begegnungsstätte in der Ernst-Abbe-Str. 24 b eröffnet wurde. Dort hat unsere Kommunikations- und Begegnungsstätte bis zum heutigen Tag ihren Sitz. Im Rahmen der Festveranstaltung wurde der Vorsitzende des Fördervereins „Pro Handicap“, Herr Gerd Micheel, durch den Leiter der Kontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Halle, Herrn Dr. P. Piechotta, für sein soziales Engagement mit der Ehrennadel in Silber des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ausgezeichnet. Weitere Gäste würdigten die gemeinnützige Arbeit des Allgemeinen Behindertenver-bandes in Halle, so z.Bsp. der Vorsitzende des Landesbehindertenverbandes, Herr Dr. Hildebrandt und als Vertreterin der Arbeiterwohlfahrt Halle-Merseburge e.V. (Begegnungsstätte „Dornröschen“), Frau Wilhelm. Dank sei auch der Stadt Halle gesagt, welche durch die jährlichen Fördermittel wesentlich zum Bestehen des Allgemeinen Behindertenverbandes beiträgt. Als ein Träger der Wohlfahrtspflege erbringt der Allgemeine Behindertenverband im Auftrag der Stadt eine wichtige soziale Leistung, mit dem Ziel, den rat- und hilfesuchenden behinderten Menschen vor allem bei der Anleitung und Unterstützung bei der Hilfe zur Selbsthilfe und zur Führung eines menschenwürdigen Lebens in der Gemeinschaft zu geben. Aus diesem Grund war es nicht nachvollziehbar, dass kein Vertreter der Stadt an der Jubiläumsveranstaltung teilnahm.

Der kulturelle Rahmen der Veranstaltung wurde durch den gemischten Chor Freist sowie eine Tanzgruppe des USV gestaltet. Zum Gelingen der Festveranstaltung trugen viele fleißige Helfer bei, bei welchem sich der Vorstand bei dieser Gelegenheit bedanken möchte. Besonderen Dank gebührt auch der Dr. W. Blindow-Schule, welche das Catering mit einem wohlschmeckendem Menü gestaltet haben und auf die besonderen Wünsche von uns behinderten Menschen mit sehr viel Hingebung eingegangen sind.

Zusammenfassend können wir auf erfolgreiche 20 Jahre zurückblicken. Unser Verband wird sich weiterhin mit einem hohen Engagement für die Belange von behinderten Menschen einsetzen.

Fasching 04.02.2010

Am 04.02.2010 fand die diesjährige Faschingsfeier statt. Auch dieses Jahr war wieder allerhand los und die Stimmung war riesengroß. Der Faschingsraum war bunt geschmückt. Es war für das leibliche Wohl reichlich gesorgt : über leckere Pfannkuchen, eine deftige Soljanka bis hin zur wohlschmeckenden Bowle war alles da.

Die meisten Mitglieder hatten lustige Kostüme an. Von der Wahrsagerin, Piratin, einem Arzt mit seiner Assistentin, einem Teufel und einer Teufelin bis hin zur Prinzessin „Lilifeh“.

Bei Stimmungsmusik wurde gesungen und geschunkelt. Einen Sketch mit lustigen Wortspielereien bot das Team der Putzfrauen dar. Eine anschließende Wahl des schönsten Kostüms gewann ganz klar nach Punkten die Prinzessin „Lilifeh“, welche zur Krönung des Festes einen Striptease auf´s „Parkett“ legte. Alle staunten nicht schlecht, wie aus einer Prinzessin ein „wohlgeformter“ Körper zum Vorschein kam.

Zum Abschluss wurde noch eine Tombola nach dem Motto „Jedes Los gewinnt“ veranstaltet.

Danke an alle, die diese Feier möglich gemacht haben und an unsere Fahrer, welche uns wieder sicher nach Hause chauffiert haben. Na dann bis zum Jahr 2011 zum nächsten Fasching. Wir können es kaum erwarten.

Euer „Teufel“ Lothar und die Prinzessin „Lilifeh“

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen

Am 09.05.2010 veranstaltete das Deutsche Rote Kreuz auf der Peißnitzinsel das 4. Hallesche Begegnungsfest zum Europäischen Protesttag der Gleichstellung behinderter Menschen.

Gefördert wurde dieser Tag von der Aktion Mensch. Schirmherr dieser Veranstaltung war der Minister für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt Herr Norbert Bischoff, welcher auch anwesend war und eine Ansprache hielt. Die Stadt Halle war durch unseren Beigeordneten für Gesundheit und Soziales, Herr Kogge sowie des Behindertenbeauftragten der Stadt, Herr Dr. Fischer vertreten. Auch zahlreiche Mitglieder des Stadtrates haben den Weg zu dieser wieder gelungenen Veranstaltung nicht gescheut.

An diversen Ständen wurden selbstgebastelte Erzeugnisse angeboten. Beim Büchsenwerfen erhielt man gleichzeitig eine Losnummer für die Tombola. Außerdem wurde angeboten: Basteln, Kinderschminken, Riesenrutsche u. diverse Aktionsstände. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Von der Erbsensuppeaus der Goulaschkanone, über den Grillstand und einem Kuchenstand sowie eine Getränketheke wurde alles angeboten.

Das kulturelle Bühnenprogramm war sehr gemischt: vom Chor der Lebenshilfe bis hin zu verschiedenen Parodien. Höhepunkt war der Auftritt der sehgeschädigten Janine mit dem Moderator. Udo Lindenbergs Hit „Wir wollen keine Kriege mehr“ und von Christina Stürmer „Engel fliegen einsam“ gingen unter die Haut.

Von unserem Verband war auch eine kleine Gruppe vertreten.

Orthopädie- und Reha-Messe 2010 in Leipzig mit Paralympic Day

In vierter Auflage fand der Publikumstag am 15.05.2010 statt. Von unserem Verband nahmen 13 Interessierte an diesem Ausflug teil.

Es wurde ein sehr umfangreiches Angebot präsentiert. Ausstellungsschwerpunkte waren u.a. Prothetik und Orthetik, Orthopädieschuhtechnik u. medizinische Fußpflege, Kompressionsversorgung, aber auch Alltags- und Mobilitätshilfen sowie Kinderrehabilitation. Von Halle war auch die Firma BEFA – Horst Wolf im Bereich KFZ-Umrüstung vertreten. Man konnte sich eben direkt an den Ständen selbst im Gespräch informieren. Es wurden viele Hilfsmittel angeboten, wobei das Hauptproblem nachwievor die Finanzierung ist. Die Krankenkassenversorgung ist das Eine, aber oft kommt die Eigenversorgung zum Tragen, da die Hilfsmittel im Leistungskatalog gestrichen wurden oder eine Doppelversorgung nicht genehmigt wird. Es war aber trotzdem für alle Teilnehmer eine gute Erfahrung, was es überhaupt für Angebote gibt.

Neben der Sonderschau „Barrierefreies Bauen und Wohnen“ gab es auch viele Angebote für Tourismus für Behinderte, wie z. Bsp. Rheinsberg und Bad Bevensen. Auch für Blinde u. Sehbehinderte sowie Gehörlose, Schwerhörige und Ertaubte wurde informiert und beraten. Die größte Präsentationsfläche hatte die Firma „Otto Bock“, welche auch eine sehr große Palette an gastronomischer Versorgung anbot. Highlight waren spektakuläre Sportvorführungen der Behinderten- und Rehabilitationssportverbände. Rollstuhlfahrer führten Showtanz, Basketball und Karate vor. Sitzfußball- und Volleyballspiele ergänzten das Sportprogramm. Am Bogenschießen nahm Hr. Prinz teil. Ein besonderes Highlight war der Weitsprungwettbewerb für Prothesenträger und sehbehinderte Athleten. Auch Paralympicsteilnehmer von 2008 beteiligten sich an den Wettbewerben.


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